Kleine Luxemburgische Schweiz

Juni/Juli 2015

Echternach

Besucherzaehler

Ende Juni hatten wir nur wenige Tage Zeit. Am nächsten Wochenende mussten wir wieder zuhause sein.
Es war sowieso eine extreme Hitzewelle für das Ende der Woche angesagt - ob es da überhaupt sinnvoll ist, mit dem WoMo wegzufahren?
Wir entschieden uns für einen kurzen Ausflug nicht allzu weit weg.
Ich wollte schon immer mal die Region Müllerthal erkunden.
Die spektakuläre Landschaft mit schattigen Buchenwäldern, Wasser und kühlen Felsschluchten ist ideal für die heißen Sommertage.

Gleich am ersten freien Tag ging es früh morgens los.
Nach 2 1/2 Std. Fahrt kamen wir in Echternach an, parkten das Wohnmobil und starteten zu unserer ersten Wanderung - einem echten Highlight!

Sonntag, 28. Juni 2015

Rundwanderung "E1" Echternach - Berdorf
eine Tour mit beeindruckender Vielfalt an Felsformationen

Startpunkt: Fußgängerzone/Busbahnhof, Länge: 11,7 km, Schwierigkeitsgrad: schwer
Der Rundweg ist in beide Richtungen ausgeschildert.

Wir haben mit dem langweiligeren Teil in Richtung Geierslay angefangen, so dass der Weg sich im 2. Teil steigern konnte ;-)

< Neben dem Weg verläuft ein kleiner Wasserlauf, der sogen. Kanal,
der den Hunden willkommene Erfrischung bot.

Blick von der Geierslay

Der Weg führt eigentlich durch den Hochwald oberhalb der Felsen um das Halsbaachtal herum, was eher langweilig ist.
Wir haben am Talsschluss einen Abstecher durch den Talgrund bis zum Zigeunerfelsen gemacht, der sich gelohnt hat.

Engelsüß (Polypodium vulgare) auf einem Felsen

Zigeunerlay


Erst wenn der Weg sich vor Berdorf wieder Richtung Echternach wendet,
beginnt der interessanteste Teil dieser Wanderung:

e

In der Felsenhöhle "Breechkaul", dem heutigen Amphitheater bei Berdorf, wurden vom Mittelalter bis zum 19. Jhdt. Mühlensteine gebrochen.
Die Spuren sind heute noch als skurrile Muster im Gestein erkennbar.

Pitesch-Kammer

Die Hohllay ist beeindruckend

Auch in der Hohllay wurden im Mittelalter Mühlensteine für die Mühlen der Region Müllerthal gebrochen,
was man noch deutlich an den Ausbuchtungen sehen kann.

Am Chipkapass erleichtern Holzstege den Weg.
Seinen Namen haben dem "Chipkapass" holländische Soldaten gegeben, die Mitte des 19. Jahrhunderts in Echternach stationiert waren,
in Erinnerung an einen strategischen Punkt des Krimkieges (1853 - 1856)

Im Aesbach konnten die Hunde ihren Durst stillen.

In der weißen Felswand des Perekop führt eine steile Treppe durch eine enge, dunkle Felsspalte zu einer Aussichtskanzel.

Das Labyrinth - ein Irrgarten aus chaotisch angehäuften Felsmassen

In den Höhlen der Wolfsschlucht sollen Wölfe früher Zuflucht gefunden haben.

Die steil aufragenden Felswände im hinteren Teil bildeten aber auch eine perfekte Falle, in die die Wölfe getrieben und erlegt wurden.

Die Seitenwände der Wolfsschlucht ragen 40-50 m in die Höhe.

Das "Troosknäppchen" mit Blick auf Echternach

Übernachtet haben wir zusammen mit mehr als 10 anderen Wohnmobilen am Echternacher See.
Freies Übernachten ist in Luxemburg zwar generell verboten, wird auf einigen Parkplätzen aber toleriert.

weiter geht's in die Hauptstadt von Luxemburg ...


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