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Lüneburger
Heide
Mitte
August 2023
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Donnerstag, 24. August 2023
Auf
dem Rundweg "Kleinod Naturwunder Weseler Heide"
Am
Pastorenteich
Ein
traditioneller Bienenzaun mit Bienenkörben aus
Stroh und Wurzelholz, den Lüneburger
Stülpern. Das Dach schützt die Bienenkörbe vor dem Wetter.
Geimkert wird heute allerdings nur noch in den modernen (grünen)
Beuten rechts. Sie haben ein mobiles Innenleben und erleichtern
dadurch das Imkern.
Außerdem sind die modernen Bienenkästen isoliert und machen die
Bienenzäune eigentlich überflüssig.
Die offene
Landschaft der langgestreckten Weseler Heide bietet weite Ausblicke über
die Landschaft.
Die Weite der
Heidelandschaft verleiht ein Gefühl der Freiheit. Man hat den Eindruck,
hier so richtig durchatmen zu können.
Ein
alter Schnuckenstall
Obwohl
die Heidschnucken ganzjährig draußen übernachten können, haben sie ihren
Schlafplatz im Stall, damit der meiste Mist dort anfällt.
Zu
viel Dung würde die Gräser in der Heide zu stark wachsen lassen und das
Heidekraut allmählich verdrängen.
Im
Stall diente das abgemähte oder abgeplaggte Heidekraut als Einstreu
und
wurde vermischt mit dem Mist der Schnucken als Dünger auf die kargen
Äcker gebracht.
Die
Weseler Heide ist eine der schönsten Heideflächen,
die aber weniger überlaufen ist als die berühmten Highlights bei
Schneverdingen, Wilsede und Undeloh.
Immer
wieder sah man in den Heiden Flächen mit offenem Boden oder ganz jungen
Heidepflanzen. ^
Früher,
als die Heidebauernwirtschaft noch intakt war, verhinderte regelmäßiges
Plaggen den Aufbau von Humusstoffen.
Heute
wird diese wirkungsvollste Maßnahme zum Erhalt der strukturreichen
Heidelandschaft maschinell durchgeführt.
Sich
selbst überlassen würden sich die Heideflächen zu Kiefernwäldern
entwickeln
und
den speziell angepassten Pflanzen- und Tierarten der Lebensraum
entzogen.
Nach dieser schönen Wanderung konnte Chili sich noch mal im
Pastorenteich erfrischen und wir haben in Wesel sehr gut gegessen.
Nach dem Mittagessen haben wir noch einen Abstecher zur Töpsheide
gemacht.
Auf
dem Töps
Die
Töpsheide ist mit dem Auto nur über eine sehr holprige
Pflasterstraße
zu erreichen. Parkplatz: 53.255995, 9.985275
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Der
Hexentanzplatz
im Wald auf dem Töps

Hexen haben
hier allerdings nie getanzt.
Zu Beginn des 20. Jhdt führten hier "Naturisten"
unbekleidet Sonnenanbeterei und ekstatische Tänze durch.
Dieses Treiben war den Einheimischen suspekt
und sie vermuteten eine Art Hexenkult.
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Den
Abschluss unserer Reise bildeten viele wilde Tiere 
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