Schwarzwald
Wald - Wasser - Berge

Mitte Juni - Anfang Juli 2016

Nordschwarzwald
altes Schloss Baden-Baden, Battert-Felsen - Karlsruher Grat
Wasserfälle: Geroldsauer, Gertelbach, Gaishöll, Edelfrauengrab
westlicher Schwarzwald
Allerheiligen-Wasserfälle - Zell am Harmersbach - Gengenbach, St. Marien
Südschwarzwald
Schauinsland - Todtnauer- und Menzenschwand-Wasserfall - St. Blasien - Wutachschlucht

Hochschwarzwald
Titisee - Hexenlochmühle - Blindensee - Triberger Wasserfälle

mittlerer Schwarzwald
Vogtsbauernhof - Schiltach - Horb am Neckar

... und auf der Heimreise am äußersten Nordzipfel des Schwarzwaldes: Kloster Maulbronn

Besucherzaehler


Ende Mai/Anfang Juni hatte sich ein Tiefdruckgebiet über Deutschland eingenistet. Es wurden über 3.000 Unwetter gezählt, die Gewitter und sogar Tornados brachten. Vor allem der Süden, wo unsere nächsten Wunschziele lagen, hatte unter Überschwemmungen zu leiden.
Wir wollten schon immer mal in den Schwarzwald mit seinen vielen Wasserfällen. Jetzt, nach den starken Regenfällen, führten die Wasserfälle im Schwarzwald richtig viel Wasser. Das vergangene schlechte Wetter hatte aber auch einen Nachteil: die Wutachschlucht war wegen zwei Erdrutschen z.T. gesperrt.

Von Nord nach Süd erstreckt sich der Schwarzwald über etwa 150 km, seine Breite erreicht im Süden bis zu 50 km, im Norden bis zu 30 km.
Wir haben unsere Rundfahrt im Norden bei Baden-Baden begonnen, sind an der Westfanke entlang bis nach Freiburg, von dort aus Richtung Osten bis zur Wutachschlucht und dann über den Kamm, die Schwarzwaldhochstraße B500, wieder Richtung Norden gefahren.

Sonntag, 19. Juni 2016

(bei) Baden-Baden

Altes Schloss Hohenbaden

< Tollkirsche (Atropa Belladonna)

 

 

Die Ritterplatte mit ihrer herrlichen Aussicht

Wir haben die kleine Runde über den oberen und unteren Felsenweg gemacht.

Battert Felsen

Nach diesem kleinen Spaziergang sind wir zum nur wenige Kilometer entfernten Geroldsauer Wasserfall gefahren.

Am Ende des Wanderparkplatzes nach dem Abzweig zur Waldgaststätte Bütthof (48.710683 N, 8.249920 E) gab es genug Platz für unser Wohnmobil.
Nach der Wanderung am Battert waren wir erst mal hungrig und haben in der Gaststätte eine sehr leckere Forelle gegessen.

Geroldsauer Wasserfall

Frisch gestärkt sind wir anschließend zu einem Spaziergang entlang des Wildbaches aufgebrochen.

Nach einem weiteren Besuch der Gaststätte
haben wir auf dem Wanderparkplatz eine ruhige Nacht verbracht.


Montag, 20. Juni 2016

Gertelbach-Wasserfälle

Geparkt haben wir auf dem Wanderparkplatz bei Bühlertal, Gertelsbachstr. 2a
(48.668860 N, 8.203100 E)

Erwandert haben wir die Wasserfälle auf dem Rundweg mit gelbem Punkt.

< Wer sich nicht über diese Brücke traut, kann sie über einen Trampelpfad umgehen.
Die Hunde sind lieber den Trampelpfad gegangen.

Nach dieser kleinen Wanderung sind wir gleich zu unserem nächsten Übernachtungsplatz in Sasbachwalden weiter gefahren.

Gegessen haben wir diesmal im edlem Ambiente des Restaurants Fallert. Helmut hat dort die bisher besten Riesling-Kutteln gegessen.

Gaishöll-Wasserfälle

Nachmittags haben wir dann die Gaishöll-Wasserfälle erkundet. Ehrlich gesagt: wir waren etwas enttäuscht. Aber die Hunde hatten ihren Spaß ;-)

Dienstag, 21. Juni 2016

Am nächsten Tag stand viel auf dem Programm. Zwei Wasserfälle und vielleicht auch der Karlsruher Grat.
Begonnen haben wir mit den Edelfrauengrab-Wasserfällen.

Die Zufahrt zum Wanderparkplatz am Ende der Edelfrauengrabstraße (48.559083 N, 8.168711 E) führt durch einen Steinbruch.

Edelfrauengrab-Wasserfälle

Die Edelfrauengrab-Wasserfälle verdanken ihren Namen einer uralten Sage.

Mit hoher Geschwindigkeit schießt das Wasser durch die Engstelle neben dem Edelfrauengrab.

Eigentlich bietet es sich an, von hier aus weiter zum Karlsruher Grat zu wandern.
Da der Grat aber nicht für Hunde geeignet ist,
sind wir entlang der Wasserfälle zum Parkplatz zurückgekehrt
und mit dem Wohnmobil hinauf zu einem gut erreichbaren Parkplatz
in der Nähe des Bosensteiner Eck oberhalb des Grats gefahren
(48.564983 N, 8.194172 E).

Karlsruher Grat

Der Karlsruher Grat ist ein Quarzporphyr-Rücken, der im Erdaltertum
vor rund 270 Millionen Jahren entstand, als Magma
in eine 4 Kilometer lange und rund 750 Meter tiefe Gesteinsspalte eindrang und erkaltete.
Durch Erosion des umgebenden Materials wurde der widerstandsfähigere,
härtere Porphyr als markanter Grat herausgebildet.
An manchen Stellen lassen sich heute noch die Fließspuren am Grat entdecken.

weiter geht es entlang der westlichen Flanke des Schwarzwalds in Richtung Süden ...


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